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EISBRECHER: Schock

Viel muss man über die Vergangenheit von EISBRECHER nicht sagen. In den letzten 11 Jahren haben sie sich Stück für Stück nach oben gearbeitet, unzählige Tourneen und Festivals (u.a. Wacken, Summerbreeze, Amphi) bespielt, große Stars wie ALICE COOPER und die SCORPIONS supportet und doch immer in ihrer eigenen Liga gespielt. Das Vorgängeralbum "Die Hölle muss warten” stieg auf Platz 3 der deutschen Charts ein. Die dazugehörigen Single-Auskopplungen "Verrückt” und "Miststück 2013” sind zusammen mit ihren alten Hits wie "Vergissmeinnicht”, "This is deutsch” oder "Schwarze Witwe” inzwischen schon Klassiker der Party- und Clublandschaft - und auch die Konzerthallen sind mittlerweile ausverkauft. Nun steht endlich das neue und 6. Album "Schock" in den Startlöchern.

Ich musste mir das komplette Album mehrere Male anhören, denn es ist so gewaltig. Zuerst war ich von den tollen Songs total erschlagen, aber nach mehreren Durchläufen fiel mir dieser Review sehr leicht. "Schock" ist facettenreich und an keiner Stelle langweilig. Perfekt wurde der Auftaktsong mit "Volle Kraft voraus" gewählt. Gitarren und Keyboards sind vollkommen im Einklang. Mit wunderbaren Refrains gespickt ist dieses Stück ein wahres Juwel. Ihr werdet es lieben! Der nächste Song "1000 Narben" besitzt die nötige Härte und durch die perfekte Mischung aus perfektem Gesang, gut platzierten Gitarren und ein wenig Elektrosound bleibt es sofort im Gehörgang stecken. Die Botschaft ist eindeutig, man soll auch nach Rückschlägen nicht aufstecken. Sehr nachdenklich und düster klingt der Titelsong des Albums. Man muss schon genau hinhören um alles in sich aufzunehmen. Der schon als Single veröffentlichte Song "Zwischen uns" ist ein wahrer Ohrwurm und hat schon viele Tanzflächen bis zum jetzigen Zeitpunkt gefüllt. Thematisch geht es um eine gescheiterte Beziehung. Das dazugehörige Video, welches ihr auch am Ende findet, stellt diese Problematik perfekt dar. Bei "Rot wie die Liebe“ geht es ruhiger zu aber mit Protestsong "Himmel, Arsch und Zwirn“ geht es dann härtemäßig wieder gut zur Sache. Mit "Schlachtbank" ist man dann bei der Hälfte der Songs angekommen. Dieser Song ist eine tolle Powerballade, wo Alex Wesselsky sein Können unter Beweis stellt, Gänsehautfeeling pur.

Mit dem Mit dem Up-Tempo-Song "Dreizehn" geht es dann in Runde 2. Der nachfolgende Song "Unschuldsengel" beweist, dass EISBRECHER wahre Meister im Songwriting sind. Der Text passt perfekt zur harten metallischen Elektromusik. Auch "Nachtfieber“ reiht sich nahtlos an das vorangegangene Stück an. Mit der passenden Dosis an Elektroparts versetzt erinnert mich dieses Stück ein wenig an Fanatica" vom Debutalbum. mit Industriallastigem Sound startet "Noch zu retten", aber im Laufe des Songs entpuppt er sich als verträumter Song, wie es EISBRECHER nur machen können. Die markanten Riffs und die Stimmgewalt von Alex machen "Fehler machen Leute" zu einem intensiven Song. Vor allem beim Chorus entwickelt sich dieses Stück zu einem wahren Ohrwurm. Mit der Ballade "Der Flieger " erinnern EISBRECHER an ihre früheren Alben, aber auch eine solches Lied darf einfach nicht fehlen. Der abschließende Song "So oder so" beinhaltet alles das was man von einem Neue Deutsche Härte-Song erwartet. Es rappelt ganz gewaltig im Karton und es ist ein optimaler Abschluss des Albums.

Als Fazit kann ich nur feststellen, dass "Schock" durch und durch EISBRECHER beinhaltet. Ein faszinierendes Album das an keiner Stelle Schwächen zeigt. Für mich eins der Highlights des frühen Jahres 2015. "Schock" hat nichts an Eingängigkeit gegenüber der letzten Alben eingebüßt und es geizt auch nicht an Härte und Elektroparts. Ein rundherum gelungenes Album. "Leinen los" für "Schock".

Hier noch ein Video zu "Zwischen uns"

Tracklist:
01. Volle Kraft voraus
02. 1000 Narben
03. Schock
04. Zwischen Uns
05. Rot wie die Liebe
06. Himmel, Arsch und Zwirn
07. Schlachtbank
08. Dreizehn
09. Unschuldsengel
10. Nachtfieber
11. Noch zu retten
12. Fehler machen Leute
13. Der Flieger
14. So oder so

Veröffentlichung: 23.01.2015
Stil: Neue Deutsche Härte, Metal
Label: Seven One/Sony
Website: www.eis-brecher.com
Facebook: www.facebook.com/eisbrecher

Cover

22.01.2015 by Gisela

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